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Warum Menschen sich erinnern können

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Augustinus hat das menschliche Gedächtnis als ein unerforschbares System von Schatzkammern beschrieben, aus dessen weiten Hallen und entlegenen Winkeln die Erinnerung hervorzerre, was über die Sinne vorher aufgenommen worden ist. Damit beschreibt er, was man heute die autobiographische Erinnerung nennt, also die Fähigkeit, Episoden der eigenen Vergangenheit mit einem gegenwärtigen Selbst zu verknüpfen. Die Hirnforschung hat inzwischen die Areale des Gehirns kartographiert und ein vernetztes System unterschiedlicher Gedächtnistypen entdeckt. Aus kulturgeschichtlicher Warte hingegen erscheint das Gedächtnis immer im Sozialen verknüpft. Harald Welzer spricht beispielsweise von der „sozialen Genese“ des Gedächtnisses. Das Buch stellt die neurobiologischen, philosophischen, psychologischen und sozialwissenschaftlichen Sichtweisen vor und zeigt, wie das menschliche Gedächtnis arbeitet und wie fruchtbar interdisziplinäre Forschung ist. Mit Beiträgen von Aleida Assmann, Mark Freeman, Martin Conway, Tilmann Habermas, Harlene Hayne, Hans J. Markowitsch, Katherine Nelson, Michael Pauen, Johannes Schröder, Ulrich Seidl, Bradd Shore, Daniel Siegel, Wolf Singer, Colwyn Trevarthen, Endel Tulving, Marie Vanderkerckhove, Harald Welzer

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Warum Menschen sich erinnern können, Harald Welzer

Langue
Année de publication
2006
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(rigide),
État du livre
Bon
Prix
1,19 €

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Titre
Warum Menschen sich erinnern können
Langue
Allemand
Éditeur
Klett-Cotta
Publié
2006
Format
rigide
Pages
348
ISBN10
3608944222
ISBN13
9783608944228
Séries
Description
Augustinus hat das menschliche Gedächtnis als ein unerforschbares System von Schatzkammern beschrieben, aus dessen weiten Hallen und entlegenen Winkeln die Erinnerung hervorzerre, was über die Sinne vorher aufgenommen worden ist. Damit beschreibt er, was man heute die autobiographische Erinnerung nennt, also die Fähigkeit, Episoden der eigenen Vergangenheit mit einem gegenwärtigen Selbst zu verknüpfen. Die Hirnforschung hat inzwischen die Areale des Gehirns kartographiert und ein vernetztes System unterschiedlicher Gedächtnistypen entdeckt. Aus kulturgeschichtlicher Warte hingegen erscheint das Gedächtnis immer im Sozialen verknüpft. Harald Welzer spricht beispielsweise von der „sozialen Genese“ des Gedächtnisses. Das Buch stellt die neurobiologischen, philosophischen, psychologischen und sozialwissenschaftlichen Sichtweisen vor und zeigt, wie das menschliche Gedächtnis arbeitet und wie fruchtbar interdisziplinäre Forschung ist. Mit Beiträgen von Aleida Assmann, Mark Freeman, Martin Conway, Tilmann Habermas, Harlene Hayne, Hans J. Markowitsch, Katherine Nelson, Michael Pauen, Johannes Schröder, Ulrich Seidl, Bradd Shore, Daniel Siegel, Wolf Singer, Colwyn Trevarthen, Endel Tulving, Marie Vanderkerckhove, Harald Welzer