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Die Gesellschaft der Individuen

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Für Elias sind die Individuen durch wechselseitige Abhängigkeiten miteinander verbunden, die die Gesellschaft selbst bilden. Diese Verflechtung hat im Laufe der Jahrhunderte zu veränderten Verhaltensweisen geführt. Die moderne Idee des Individuums – das Ideal des Selbst, das unabhängig existieren möchte – entstand im Westen erst nach einem langen Prozess, der untrennbar mit der Beherrschung der Naturkräfte durch den Menschen und der schrittweisen Differenzierung sozialer Funktionen verbunden ist. Individuum und Gesellschaft sind demnach keine zwei getrennten Entitäten, und die wachsende Abhängigkeit der Staaten voneinander führt die Menschen in einen Integrationsprozess auf globaler Ebene. Die Gründung der Vereinten Nationen und der Weltbank war eine der ersten Ausdrucksformen dieses Prozesses. Die Entwicklung einer neuen universellen Ethik und insbesondere das Fortschreiten eines Bewusstseins für die Zugehörigkeit zur gesamten Menschheit sind offensichtliche Zeichen dafür. Dies ist eine Sammlung von drei Schlüsselartikeln aus Elias' Werk, die drei wesentliche Schritte seiner Überlegungen zum Verhältnis von Zivilisation, Individuum und Gesellschaften darstellen.

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Die Gesellschaft der Individuen, Norbert Elias

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1987
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