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Die Lebenden

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Wie kann man das Schlimmste vorstellen, wenn man jung ist und das Leben sonnig erscheint? Die Antwort liegt in der Erzählung von „Die Lebenden“, in der eine junge Mutter mit ihrem jugendlichen Bruder ihre beiden kleinen Kinder an einem heißen Sommernachmittag zu einem verlassenen Steinbruch bringt. Durch die Augen des Bruders Benoît entfaltet sich das Drama mit der Kraft und scheinbaren Unvermeidlichkeit einer klassischen Tragödie, verstärkt durch die glühende Hitze des Tages. An diesem brütend heißen Sommertag setzt Benoît, um seine Neffen zu unterhalten, sie in eine Gondel und lässt sie über eine Seilbahn zum Pylon auf der anderen Seite des Flusses fahren. Die erschütternde Geschichte, die darauf folgt, wird in Pascale Kramers kunstvoll einfacher, aber transparenter Prosa erzählt, die die tiefen Gefühle evoziert, die Familienmitglieder nicht aussprechen können, vielleicht sogar nicht einmal zu sich selbst. „Die Lebenden“ ist erfüllt von der Vitalität des Sommers. Gleichzeitig offenbart es das Leiden in seiner reinsten und volatilsten Form, während die Betroffenen nach der Tragödie darüber nachdenken, ob sie mit den Lebenden oder mit den Toten leben sollen.

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Die Lebenden, Pascale Kramer

Langue
Année de publication
2003
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(rigide)
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5,0
Excellent
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Titre
Die Lebenden
Langue
Allemand
Éditeur
Arche
Publié
2003
Format
rigide
ISBN10
3716023124
ISBN13
9783716023129
Séries
Titre original
Les vivants
Évaluation
5 sur 5
Description
Wie kann man das Schlimmste vorstellen, wenn man jung ist und das Leben sonnig erscheint? Die Antwort liegt in der Erzählung von „Die Lebenden“, in der eine junge Mutter mit ihrem jugendlichen Bruder ihre beiden kleinen Kinder an einem heißen Sommernachmittag zu einem verlassenen Steinbruch bringt. Durch die Augen des Bruders Benoît entfaltet sich das Drama mit der Kraft und scheinbaren Unvermeidlichkeit einer klassischen Tragödie, verstärkt durch die glühende Hitze des Tages. An diesem brütend heißen Sommertag setzt Benoît, um seine Neffen zu unterhalten, sie in eine Gondel und lässt sie über eine Seilbahn zum Pylon auf der anderen Seite des Flusses fahren. Die erschütternde Geschichte, die darauf folgt, wird in Pascale Kramers kunstvoll einfacher, aber transparenter Prosa erzählt, die die tiefen Gefühle evoziert, die Familienmitglieder nicht aussprechen können, vielleicht sogar nicht einmal zu sich selbst. „Die Lebenden“ ist erfüllt von der Vitalität des Sommers. Gleichzeitig offenbart es das Leiden in seiner reinsten und volatilsten Form, während die Betroffenen nach der Tragödie darüber nachdenken, ob sie mit den Lebenden oder mit den Toten leben sollen.