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Nie sollst du mich befragen

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Die Einsamkeit der Kindheit und das Staunen des Alters, die gesehenen Filme und gelesenen Bücher, Arbeitserfahrungen, Psychoanalyse, lyrische Musik (der Titel stammt aus dem Libretto von Lohengrin), Hausarbeiten, Politik, der Glaube oder Unglaube an Gott: Die in diesem Band versammelten kurzen Essays stammen aus den späten Sechzigerjahren und stehen idealerweise neben den Kleinen Tugenden. Sie ähneln den Seiten eines Tagebuchs, das die Autorin angeblich nicht führt. Sie sind thematisch und erzählerisch eng verwandt mit Lessico famigliare und, wie in anderen Werken von Natalia Ginzburg, untrennbar mit der Berufung verbunden, von sich selbst zu erzählen. In ihrer Zufälligkeit und ihrem ruhigen Alltagschaos behandeln sie Fragen, die uns alle betreffen. Nie sollst du mich befragen wird so zu einer vertrauten Erfahrung, einem Begleiter für den Alltag. Mit einer Chronologie von Leben und Werk, einer ausgewählten Bibliografie und einer Anthologie der Kritik.

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Nie sollst du mich befragen, Natalia Ginzburg

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1995
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