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Aqua viva

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Die Erzählerin dieser außergewöhnlichen Prosa ist eine Malerin, die sich von einem Mann trennt, um eine wesentliche Unabhängigkeit und gefährliche Freiheit zu finden. Anstelle von Farben und Formen drückt sie sich diesmal mit Worten aus. In einem auf den ersten Blick chaotischen, sprudelnden und stockenden Redefluss, einer Improvisation zu verschiedenen Themen, strebt sie nicht nach einer klar strukturierten Darstellung: Sie versucht, das „Nicht-Wort“ einzufangen, das, was zwischen den Zeilen steht und unaussprechlich scheint. Das Wort ist lediglich ein Mittel, eine „Köder“, und erzählt keine Geschichte, sondern erfasst den wandelbaren Zustand eines suchenden Geistes. Die Abstraktheit des Denkens trifft auf die Freude und das Leiden der Materie, das eine drückt sich durch das andere aus, und es offenbart sich Freude.

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Aqua viva, Clarice Lispector

Langue
Année de publication
1994
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4,4
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Titre
Aqua viva
Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
1994
Format
rigide
Pages
112
ISBN10
3518221620
ISBN13
9783518221624
Séries
Première publication
1973
Titre original
Água Viva
Évaluation
4,35 sur 5
Description
Die Erzählerin dieser außergewöhnlichen Prosa ist eine Malerin, die sich von einem Mann trennt, um eine wesentliche Unabhängigkeit und gefährliche Freiheit zu finden. Anstelle von Farben und Formen drückt sie sich diesmal mit Worten aus. In einem auf den ersten Blick chaotischen, sprudelnden und stockenden Redefluss, einer Improvisation zu verschiedenen Themen, strebt sie nicht nach einer klar strukturierten Darstellung: Sie versucht, das „Nicht-Wort“ einzufangen, das, was zwischen den Zeilen steht und unaussprechlich scheint. Das Wort ist lediglich ein Mittel, eine „Köder“, und erzählt keine Geschichte, sondern erfasst den wandelbaren Zustand eines suchenden Geistes. Die Abstraktheit des Denkens trifft auf die Freude und das Leiden der Materie, das eine drückt sich durch das andere aus, und es offenbart sich Freude.