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Die Briefe an Gräfin Sizzo

1921–1926

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Die Übertragung von Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke ins Französische, die Margot Sizzo im Sommer 1921 an Rainer Maria Rilke sandte, war der Anlass zu einem Briefwechsel, der die vier letzten Lebensjahre Rilkes begleitete. Die Gräfin Sizzo – sie entstammte einem Zweig des zum Uradel der Picardie gehörigen Geschlechtes der Crouy – schien Rilke von Anbeginn wie aus langen Jahren der Freundschaft tief vertraut, obschon er ihr nie zuvor begegnet war und sie niemals sehen sollte. Sie gehörte für ihn in die 1918 versunkene Welt jenes Europa, für dessen Geist und Tradition, verständnisvolle Offenheit und wortlose Gemeinschaft sie ihm Sinnbild sein konnte.

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Die Briefe an Gräfin Sizzo, Rainer Maria Rilke

Langue
Année de publication
2025
Reliure
(souple)
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Titre
Die Briefe an Gräfin Sizzo
Sous-titre
1921–1926
Langue
Allemand
Éditeur
Insel Verlag
Publié
2025
Format
souple
Pages
155
ISBN13
9783458244301
Séries
Description
Die Übertragung von Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke ins Französische, die Margot Sizzo im Sommer 1921 an Rainer Maria Rilke sandte, war der Anlass zu einem Briefwechsel, der die vier letzten Lebensjahre Rilkes begleitete. Die Gräfin Sizzo – sie entstammte einem Zweig des zum Uradel der Picardie gehörigen Geschlechtes der Crouy – schien Rilke von Anbeginn wie aus langen Jahren der Freundschaft tief vertraut, obschon er ihr nie zuvor begegnet war und sie niemals sehen sollte. Sie gehörte für ihn in die 1918 versunkene Welt jenes Europa, für dessen Geist und Tradition, verständnisvolle Offenheit und wortlose Gemeinschaft sie ihm Sinnbild sein konnte.