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Dieser kurze Essay des Historikers François Furet hat die Historiographie der Französischen Revolution revolutioniert. Er erhebt Einspruch gegen die lange dominante "jakobinische" Interpretation des Ereignisses und schlägt eine Deutung vor, die auf der Autonomie des Politischen im Verhältnis zum Sozialen basiert. Im Rahmen einer konzeptionellen Geschichte des Politischen wird der revolutionäre Prozess als autonome politische und ideologische Dynamik betrachtet, unabhängig von Klasseninteressen. In seiner Polemik gegen die sozialhistorische und marxistische Historiographie beruft sich der Historiker auf Historiker des 19. Jahrhunderts und stützt sich auf die Werke von Tocqueville und Cochin. Die Französische Revolution wird sowohl als Produkt des Ancien Régime als auch als Beginn unserer Zivilisation interpretiert. Durch die Auseinandersetzung mit der symbolischen und ideologischen Dimension der Revolution trägt Furet zum Wandel der französischen Historiographie vom Ökonomischen und Sozialen hin zum Politischen und Kulturellen bei.
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1789 [Siebzehnhundertneunundachtzig], vom Ereignis zum Gegenstand der Geschichtswissenschaft, Francois Furet
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- 1980
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