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Die Welt als Schöpfung betrachtet

Eine stille Subversion

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Die Welt als Schöpfung zu betrachten, heisst, sie in all ihrer Schönheit, ihrem Schrecken und ihrer Banalität als etwas zuinnerst Lebendiges - Durchgeistigtes - "anzuschauen". Heisst dies aber nicht, so die reflexartige Frage, hinter den Sand des heutigen Wissens zurückzufallen? Nein, das heisst es nicht! Kein Mensch, der sein In-der-Welt-Sein wachen Sinnes erlebt, kann das Geheimnis der eigenen Existenz im aktuellen Standardmodell des Wissens, vom Urknall bis zum Genom, wiederfinden. Die Tatsachen des Bewusstseins bleiben diesem Modell fremd. Wir werden zu Gefangenen unserer Hirnhöhle; und was immer der Reduktion auf Lebloses, "Materielles", widersteht, wird zu blossem Schein. Wollen wir uns nicht selbst verlieren, dann ist es Zeit für eine Weltbetrachtung gegen den Zeitgeist. Um der Hirnhöhlengefangenschaft zu entgehen und unser Wesen jenseits szientifischer Verengung zu wahren, bedarf es einer stillen Subversion: Es bedarf, ungeachtet allen neoreligiösen Getümmels, einer Anschauung der Dinge, wonach sich Geistiges als schöpferische Macht entfaltet.

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Die Welt als Schöpfung betrachtet, Straßer Peter

Langue
Année de publication
2015
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(souple),
État du livre
Bon
Prix
16,99 €

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2,0
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Titre
Die Welt als Schöpfung betrachtet
Sous-titre
Eine stille Subversion
Langue
Allemand
Publié
2015
Format
souple
Pages
118
ISBN10
3770559886
ISBN13
9783770559886
Séries
Évaluation
2 sur 5
Description
Die Welt als Schöpfung zu betrachten, heisst, sie in all ihrer Schönheit, ihrem Schrecken und ihrer Banalität als etwas zuinnerst Lebendiges - Durchgeistigtes - "anzuschauen". Heisst dies aber nicht, so die reflexartige Frage, hinter den Sand des heutigen Wissens zurückzufallen? Nein, das heisst es nicht! Kein Mensch, der sein In-der-Welt-Sein wachen Sinnes erlebt, kann das Geheimnis der eigenen Existenz im aktuellen Standardmodell des Wissens, vom Urknall bis zum Genom, wiederfinden. Die Tatsachen des Bewusstseins bleiben diesem Modell fremd. Wir werden zu Gefangenen unserer Hirnhöhle; und was immer der Reduktion auf Lebloses, "Materielles", widersteht, wird zu blossem Schein. Wollen wir uns nicht selbst verlieren, dann ist es Zeit für eine Weltbetrachtung gegen den Zeitgeist. Um der Hirnhöhlengefangenschaft zu entgehen und unser Wesen jenseits szientifischer Verengung zu wahren, bedarf es einer stillen Subversion: Es bedarf, ungeachtet allen neoreligiösen Getümmels, einer Anschauung der Dinge, wonach sich Geistiges als schöpferische Macht entfaltet.