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Das Weihnachten der Dichter

Große Texte von Thomas Mann bis Reiner Kunze

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Seit dem frühen 20. Jahrhundert zieht sich eine unnachsichtige Kritik am Weihnachtskomplex durch die deutsche Literatur. Sentimentalität wird oft von Satire begleitet, Gefühle von Spott, Feierlichkeiten von Farce. Dennoch beschäftigt sich dieses Buch nicht mit der Verachtung, die Weihnachten hervorruft, sondern mit der Frage, warum dieses Fest trotz aller Verflachung und Entwertung fortbesteht – selbst wenn nur in Erinnerungen oder Ritual-Resten. Was ist das „Geheimnis“, dem auch seine Kritiker verfallen? Trotz einer drastischen Abnahme öffentlicher Christlichkeit, scharfer Religionskritik und historisch beispielloser Kirchendistanz bleibt Weihnachten unzerstörbar. Die Spurensuche konzentriert sich auf Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die unabhängig von einer Kirche, aber loyal zur Kunst leben und schreiben. Ihre Auseinandersetzung mit dem Thema „Weihnachten“ eröffnet Einblicke in den Zauber und das Geheimnis des Festes. Das Buch versammelt Schlüsseltexte der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts zu diesem Thema und interpretiert sie. Im Mittelpunkt steht die göttliche Verheißung von Weltgerechtigkeit und Frieden. Die Scharfblick und Sprachkraft der Schriftsteller sind unverzichtbar, um diese Botschaft in der heutigen Zeit glaubwürdig zu vermitteln.

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Das Weihnachten der Dichter, KarlJosef Kuschel, Thomas Mann, Reiner Kunze

Langue
Année de publication
2004
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(rigide),
État du livre
Très bon
Prix
3,99 €

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2,0
Avis mitigé
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Titre
Das Weihnachten der Dichter
Sous-titre
Große Texte von Thomas Mann bis Reiner Kunze
Langue
Allemand
Éditeur
Patmos
Publié
2004
Format
rigide
Pages
237
ISBN10
3491724848
ISBN13
9783491724846
Séries
Évaluation
2 sur 5
Description
Seit dem frühen 20. Jahrhundert zieht sich eine unnachsichtige Kritik am Weihnachtskomplex durch die deutsche Literatur. Sentimentalität wird oft von Satire begleitet, Gefühle von Spott, Feierlichkeiten von Farce. Dennoch beschäftigt sich dieses Buch nicht mit der Verachtung, die Weihnachten hervorruft, sondern mit der Frage, warum dieses Fest trotz aller Verflachung und Entwertung fortbesteht – selbst wenn nur in Erinnerungen oder Ritual-Resten. Was ist das „Geheimnis“, dem auch seine Kritiker verfallen? Trotz einer drastischen Abnahme öffentlicher Christlichkeit, scharfer Religionskritik und historisch beispielloser Kirchendistanz bleibt Weihnachten unzerstörbar. Die Spurensuche konzentriert sich auf Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die unabhängig von einer Kirche, aber loyal zur Kunst leben und schreiben. Ihre Auseinandersetzung mit dem Thema „Weihnachten“ eröffnet Einblicke in den Zauber und das Geheimnis des Festes. Das Buch versammelt Schlüsseltexte der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts zu diesem Thema und interpretiert sie. Im Mittelpunkt steht die göttliche Verheißung von Weltgerechtigkeit und Frieden. Die Scharfblick und Sprachkraft der Schriftsteller sind unverzichtbar, um diese Botschaft in der heutigen Zeit glaubwürdig zu vermitteln.