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Raden Saleh

(1811-1880) Ein javanischer Maler in Europa

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Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung „Raden Saleh (1811-1880). Ein javanischer Maler in Europa“ im Lindenau-Museum Altenburg. Raden Saleh war der erste Asiate mit einer akademischen Malerei-Ausbildung in Europa. Aufgewachsen in der holländischen Kolonie Java, wurde er von dem belgischen Maler Antoine August Joseph Payen gefördert. 1839 kam er nach Dresden, wo er Kontakte zu führenden Künstlern knüpfte und am sächsischen Hof Anerkennung fand. Er war ein geschätzter Gast im Salon von Friederike und Friedrich Anton Serre und wurde von Johan Christian Clausen Dahl unterrichtet, während Carl Gustav Carus ihn inspirierte. Es ist anzunehmen, dass er auch Bernhard August von Lindenau traf, der als Minister für die Künste am sächsischen Hof verkehrte. Saleh wurde ein enger Freund von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha und erhielt eine Einladung von Königin Victoria nach London. Nach seiner Rückkehr in die Heimat wurde er ein anerkannter Maler und gilt heute als Mitbegründer des deutschen Orientalismus sowie als „Vater“ der modernen indonesischen Malerei. Seine Werke umfassen Porträts, Landschaften und dramatische „orientalische“ Szenen. Die Ausstellung im Lindenau-Museum zeigt erstmals in Deutschland eine umfassende Sammlung seiner Gemälde und Zeichnungen aus verschiedenen Museen und Privatbesitz, darunter internationale Leihgaben. Einige Werke waren zuvor nie öffentlich zu sehen.

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Raden Saleh, Werner Kraus, Sabine Hofmann, Julia M. Nauhaus, Raden Saleh

Langue
Année de publication
2013
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(rigide),
État du livre
Bon
Prix
2,49 €

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Titre
Raden Saleh
Sous-titre
(1811-1880) Ein javanischer Maler in Europa
Langue
Allemand
Publié
2013
Format
rigide
Pages
175
ISBN10
3861040972
ISBN13
9783861040972
Séries
Description
Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung „Raden Saleh (1811-1880). Ein javanischer Maler in Europa“ im Lindenau-Museum Altenburg. Raden Saleh war der erste Asiate mit einer akademischen Malerei-Ausbildung in Europa. Aufgewachsen in der holländischen Kolonie Java, wurde er von dem belgischen Maler Antoine August Joseph Payen gefördert. 1839 kam er nach Dresden, wo er Kontakte zu führenden Künstlern knüpfte und am sächsischen Hof Anerkennung fand. Er war ein geschätzter Gast im Salon von Friederike und Friedrich Anton Serre und wurde von Johan Christian Clausen Dahl unterrichtet, während Carl Gustav Carus ihn inspirierte. Es ist anzunehmen, dass er auch Bernhard August von Lindenau traf, der als Minister für die Künste am sächsischen Hof verkehrte. Saleh wurde ein enger Freund von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha und erhielt eine Einladung von Königin Victoria nach London. Nach seiner Rückkehr in die Heimat wurde er ein anerkannter Maler und gilt heute als Mitbegründer des deutschen Orientalismus sowie als „Vater“ der modernen indonesischen Malerei. Seine Werke umfassen Porträts, Landschaften und dramatische „orientalische“ Szenen. Die Ausstellung im Lindenau-Museum zeigt erstmals in Deutschland eine umfassende Sammlung seiner Gemälde und Zeichnungen aus verschiedenen Museen und Privatbesitz, darunter internationale Leihgaben. Einige Werke waren zuvor nie öffentlich zu sehen.