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Troilus und Cressida

Englisch-Deutsch Deutsch von Frank Günther

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Der Trojanische Krieg dient als dramatische Kulisse für die unglückliche Liebesgeschichte zwischen Troilus, dem Sohn des trojanischen Königs Priamus, und der Priestertochter Cressida. Cressidas weibliche Schwäche, ihre Selbstsucht und Treulosigkeit, lassen die Liebe zerbrechen. Aber auch an den antiken Kriegshelden, trojanischen wie griechischen, läßt Shakespeares erbarmungslos-nüchterne Sicht des Geschichtsmythos kein gutes Haar. Agamemnon als aufgeblasenes Nichts, Achill als larmoyanter Schwächling, Odysseus als Intrigant - sie alle verkörpern die zersetzende Wirkung des Kriegs. Das um 1602 entstandene Drama, von Shakespeare als 'Historie' bezeichnet, trägt sowohl komödien- wie tragödienhafte Züge, so daß es heute gewöhnlich den sog. 'Problemstücken' zugeordnet wird. Als illusionsloses Antikriegsstück ist es im 20. Jahrhundert wiederentdeckt worden.

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Troilus und Cressida, William Shakespeare, Frank Günther

Langue
Année de publication
2002
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(souple),
État du livre
Bon
Prix
7,49 €

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3,8
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Titre
Troilus und Cressida
Sous-titre
Englisch-Deutsch Deutsch von Frank Günther
Éditeur
DTV
Publié
2002
Format
souple
Pages
350
ISBN10
3423127554
ISBN13
9783423127554
Séries
Évaluation
3,8 sur 5
Description
Der Trojanische Krieg dient als dramatische Kulisse für die unglückliche Liebesgeschichte zwischen Troilus, dem Sohn des trojanischen Königs Priamus, und der Priestertochter Cressida. Cressidas weibliche Schwäche, ihre Selbstsucht und Treulosigkeit, lassen die Liebe zerbrechen. Aber auch an den antiken Kriegshelden, trojanischen wie griechischen, läßt Shakespeares erbarmungslos-nüchterne Sicht des Geschichtsmythos kein gutes Haar. Agamemnon als aufgeblasenes Nichts, Achill als larmoyanter Schwächling, Odysseus als Intrigant - sie alle verkörpern die zersetzende Wirkung des Kriegs. Das um 1602 entstandene Drama, von Shakespeare als 'Historie' bezeichnet, trägt sowohl komödien- wie tragödienhafte Züge, so daß es heute gewöhnlich den sog. 'Problemstücken' zugeordnet wird. Als illusionsloses Antikriegsstück ist es im 20. Jahrhundert wiederentdeckt worden.