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Der unbegreifliche Garten und seine Verwüstung

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Der Garten, in dem wir uns aufhalten, ist voller Unbegreiflichkeiten. Die vielfältigen und verschlungenen Zusammenhänge der Natur, auch Ökologie genannt, erschließen sich uns erst langsam. Jürgen Dahl schärft unsere Sinne zur Wahrnehmung dieser Verflechtungen, etwa zur "Verteidigung des Federgeistchens" oder zur "Annäherung an den Salbei". Und da nicht alles, was sich ökologisch nennt, auch umweltfreundlich ist, geht er mit denjenigen Ökologen hart ins Gericht, die aus Selbstgewissheit, im Fortschrittsglauben und aus Nützlichkeitsdenken handeln. Als skeptischer Umweltbeobachter sieht Dahl auch, was über die Ökologie hinausgeht. Das sind jene Bestrebungen, die unbegreiflicherweise die Verwüstung des Gartens betreiben, in der Biologie, der Mathematik, der Physik, der Genetik, der Medizin, getarnt als Erfindungen und Segnungen der Zivilisation. So erfährt der Leser von Experimenten, die den Geist der Destruktion auf vielen Ebenen widerspiegeln: Embryos aus Affe und Mensch, Kontaktlinsen für Hühner, Nachdenken über das Undenkbare, "friedliche" Nutzung der Kernenergie. Jürgen Dahls teils polemische, teils ironische oder auch scheinbar nüchterne Beschreibung wissenschaftlich-technischer Erzeugnisse und Vorhaben kommt aus der Sorge um den Bestand dieser Welt; eine Sorge, die viele umtreibt, hier aber frappant auf den Begriff gebracht wird.

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Der unbegreifliche Garten und seine Verwüstung, Jürgen Dahl

Langue
Année de publication
1984
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(rigide)
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Titre
Der unbegreifliche Garten und seine Verwüstung
Langue
Allemand
Éditeur
Klett-Cotta
Publié
1984
Format
rigide
ISBN10
3608930744
ISBN13
9783608930740
Séries
Description
Der Garten, in dem wir uns aufhalten, ist voller Unbegreiflichkeiten. Die vielfältigen und verschlungenen Zusammenhänge der Natur, auch Ökologie genannt, erschließen sich uns erst langsam. Jürgen Dahl schärft unsere Sinne zur Wahrnehmung dieser Verflechtungen, etwa zur "Verteidigung des Federgeistchens" oder zur "Annäherung an den Salbei". Und da nicht alles, was sich ökologisch nennt, auch umweltfreundlich ist, geht er mit denjenigen Ökologen hart ins Gericht, die aus Selbstgewissheit, im Fortschrittsglauben und aus Nützlichkeitsdenken handeln. Als skeptischer Umweltbeobachter sieht Dahl auch, was über die Ökologie hinausgeht. Das sind jene Bestrebungen, die unbegreiflicherweise die Verwüstung des Gartens betreiben, in der Biologie, der Mathematik, der Physik, der Genetik, der Medizin, getarnt als Erfindungen und Segnungen der Zivilisation. So erfährt der Leser von Experimenten, die den Geist der Destruktion auf vielen Ebenen widerspiegeln: Embryos aus Affe und Mensch, Kontaktlinsen für Hühner, Nachdenken über das Undenkbare, "friedliche" Nutzung der Kernenergie. Jürgen Dahls teils polemische, teils ironische oder auch scheinbar nüchterne Beschreibung wissenschaftlich-technischer Erzeugnisse und Vorhaben kommt aus der Sorge um den Bestand dieser Welt; eine Sorge, die viele umtreibt, hier aber frappant auf den Begriff gebracht wird.