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Philosophische Brosamen und Unwissenschaftliche Nachschrift

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Der zweite Band der Kierkegaard-Gesamtausgabe vereint tiefes philosophisches und theologisches Denken, psychologische Analysen sowie lebendige religiöse Ansprachen. In den ›Philosophischen Brosamen‹, die ein Jahr nach ›Entweder – Oder‹ veröffentlicht wurden, wird das Verhältnis von Offenbarung und Geschichte, Glauben und Wissen sowie Christentum und Philosophie thematisiert. Kierkegaard argumentiert, dass das Christentum weder historisch noch spekulativ bewiesen oder widerlegt werden kann. Er versucht, durch ein Gedankenexperiment einen Offenbarungsglauben zu konstruieren, der sich grundlegend von natürlicher Religiosität unterscheidet, und entwickelt dabei Begriffe einer spezifisch christlichen Dogmatik, ohne das Christentum direkt zu benennen. Am Ende kündigt er eine Fortsetzung an, in der er das Thema "bei ihrem wirklichen Namen" nennen möchte. Die ›Unwissenschaftliche Nachschrift‹ von 1846 wird mehr als eine bloße Ergänzung. Im ersten Teil wird erneut die Frage behandelt, ob das Christentum wahr ist, wobei Kierkegaard zu dem Schluss kommt, dass diese Frage für den Glaubenden irrelevant ist. Der zweite Teil widmet sich dem subjektiven Problem: Wie kann ich in ein Verhältnis zum Christentum treten, und wie wird es für mich zur Wahrheit? Mit diesen Schriften hat Kierkegaard den Existenzbegriff der Gegenwart entdeckt und die Existenzphilosophie sowie die dialektische Theologie des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst.

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Philosophische Brosamen und Unwissenschaftliche Nachschrift, Soren Kierkegaard

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2005
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