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Eine Freundschaft. Briefwechsel

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Die Dokumentation der Freundschaft zwischen Max Brod und Franz Kafka wird mit diesem zweiten Band abgeschlossen. Erstmals werden die Briefe und Antwortbriefe der beiden Freunde einander gegenübergestellt, wodurch ihr Gespräch lebendig wird und ihre Freundschaft anschaulich wird. Kafkas Briefe sind häufig Bitten um Gegenbriefe; er greift Äußerungen seines Partners auf und fordert ihn auf, diese zu vertiefen. So lassen sich die fehlenden Briefe Brods aus der früheren Zeit wie in einem Spiegel mitlesen. Die Korrespondenz beginnt 1904 in lockerem Rhythmus und intensiviert sich ab September 1917 mit dem Ausbruch von Kafkas Krankheit. Stilistisch sind ihre Briefe grundverschieden: Brods Äußerungen sind spontan und privat, ohne literarische Absicht, während Kafka versucht, das, was ihm „in immer neuen Formen durch den Kopf“ geht, auszudrücken. Er sucht nach dem, was nicht mitteilbar ist, und möchte schreibend eine vertraute Stunde mit Brod verbringen. Nach einer tiefen Depression zögert Kafka jedoch ab 1921 mit dem Briefeschreiben, auch gegenüber Brod. Im Oktober 1923 erklärt er, dass sein Schweigen „strategische“ Gründe hat; er vertraut seinen Worten und Briefen nicht und möchte sein Herz nicht mit „Gespenstern“ teilen, die mit den Worten spielen.

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Eine Freundschaft. Briefwechsel, Franz Kafka, Max Brod

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1989
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